Rohstoffpartner­schaft mit Peru unterzeichnet

Um die Zufuhr von Seltenen Erden zu gewährleisten, ist Deutschland mit Peru ins Geschäft gekommen. Nach Kasachstan und der Mongolei handelt es sich um die dritte Rohstoffpartnerschaft.

Gestern haben die deutsche und die peruanische Regierung ein Rohstoffabkommen unterzeichnet. Für Deutschland ist es die dritte Partnerschaft dieser Art; bis jetzt ist man schon mit der Mongolei und Kasachstan ins Geschäft gekommen. Die Partnerschaft mit Peru war wegen der Sorge angestrebt worden, bei der Versorgung mit Rohstoffen zu stark von China abhängig zu sein.

Zur Unterzeichnung des Abkommens sind Präsident Ollanta Humala, der und Außenminister Gonzalo Gutiérrez Reine nach Berlin gekommen. Sein deutscher Amtskollege Frank-Walter Steinmeier legte anlässlich der Unterzeichnung wert auf die Feststellung, dass »die Einhaltung von Menschenrechten, der Schutz der indigenen Bevölkerung und die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialstandards« Bestandteil des Vertrages seien.

Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten von Misereor und Germanwatch kritisierten den Vertrag. Sie wiesen auf Menschenrechtsverletzungen in Peru hin und machten auf Umweltgefahren durch den Abbau von Rohstoffen aufmerksam.

Peru ist das rohstoffreichste Land Südamerikas.

Quelle: http://www.freiewelt.net/nachricht/rohstoffpartnerschaft-mit-peru-unterzeichnet-10036657/

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