Etats-Unis vs Chine, L'Europe contre le US: Le monde pris dans les guerres commerciales. Ils menacent notre prospérité?

06.04.2012 – La lutte quotidienne d'eau
Etats-Unis vs Chine, L'Europe contre le US: Le monde pris dans les guerres commerciales. Ils menacent notre prospérité?

Barack Obama à Washington pouvez simplement mettre en place une nouvelle autorité. Centre d'application du commerce, ils sont appelés, Bureau de l'application du commerce, et de soutien des entreprises américaines de faire des affaires dans le monde. Lorsque les partenaires d'affaires atteinte aux intérêts américains, les fonctionnaires doivent donner l'alarme, et le Président a rapidement organisé la résistance. À l'heure actuelle, les exportateurs américains sont les sortes de "pratiques déloyales exposées", Obama dit.

Tatsächlich gab es schon lange nicht mehr so viel Streit zwischen den Handelsnationen. Erst am Wochenende protestierte der amerikanische Handelsbeauftragte Ron Kirk bei der Welthandelsorganisation (OMC) in Genf: Die Europäische Union subventioniere trotz mehrfacher Beschwerden und Urteile immer noch ihren Flugzeugbauer Airbus. Ein Untersuchungsausschuss in Washington soll schon mal über mögliche Sanktionen nachdenken.

Zuvor, Mitte März, zogen die USA, die EU und Japan gemeinsam vor die WTO und verklagten China, weil das Land die Ausfuhr wichtiger Spezialrohstoffe (De terres rares) beschränke. Dagegen verkauften die Chinesen der Welt zu Dumpingpreisen viel zu viele Solaranlagen, meinten die Amerikaner zudem – und verhängten Strafzölle auf die Kollektoren made in China.

Bei Politikern und Handelsstrategen aus aller Welt hat ein Gesinnungswandel eingesetzt. Man flirtet wieder mit dem Protektionismus. Mal beschwert man sich über zu viel Export und mal über zu wenig, mal über unfaire Subventionen und ein andermal über wettbewerbsverzerrende Steuern. Die Begründungen sind verschieden, der Trend ist aber eindeutig: Die Welt streitet über den Handel, und die Stimmung wird gereizter.

Vor ein paar Wochen warnten die Chefs der großen europäischen Luftfahrtunternehmen Airbus, Lufthansa, MTU Aero Engines und Air Berlin bereits vor einem Zeitalter »größerer Handelsauseinandersetzungen«. Handelskriege brächen aus, und sie selbst säßen zwischen den Fronten: Seit die EU sich in den Kopf gesetzt hat, ausländische Fluggesellschaften zu Klimaschutzabgaben zu zwingen, haben China, Russland und 24 weitere Staaten Vergeltung angedroht. Peking soll schon über die Stornierung eines Großauftrages für A380-Flugzeuge nachdenken, Moskau den Entzug von Überflug-, Start- und Landelizenzen für europäische Airlines erwägen.

Immer, wenn in irgendeinem wichtigen Land der Wahlkampf tobt, geht es neuerdings auch gleich gegen den Handel. In Frankreich hat Nicolas Sarkozy ein Acheter Européen-Programm gefordert, und in den USA erklärte Barack Obama beim Besuch einer Autofabrik: »Ich mag kein Zeug, das dort (en Chine) produziert und dann hier verkauft wird. Die Sachen sollen hier produziert und dort verkauft werden.« Zusammengenommen, urteilt Rolf Langhammer vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel, sei das »schon ein recht scharfer Giftcocktail«.

Handelsexperten der in England und der Schweiz operierenden Denkfabrik Global Trade Alert haben festgestellt: 2012 gab es dreimal mehr Maßnahmen zum Schutz von Märkten als zu ihrer Liberalisierung. Spitzenreiter beim Erlassen neuer Handelsschranken sind ausgerechnet die erstarkenden Schwellenländer. Argentinien liegt vorn mit 192 neuen Regeln zur Importbegrenzung, Russland folgt mit 172 knapp dahinter, China und Brasilien sind kaum zaghafter.

Die Beschränkungen reichen von schlichten Zöllen, Quoten und Einfuhrverboten über Subventionen für die heimische Industrie bis hin zu detaillierten Sicherheits- und Produktionsvorschriften, die heimische Unternehmen besonders leicht und ausländische nur schwer erfüllen können. Souvent, il est très ciblé contre les concurrents du monde riche,,de,L'Argentine, par exemple, a récemment introduit une restriction à l'importation visant spécifiquement les produits provenant de Grande-Bretagne pour le 30e anniversaire de la guerre des Malouines,,de,Il y a dix ans, un tel comportement aurait été généralement ostracisé,,de,A cette époque, le monde était presque unanime,,de,que le commerce mondial le plus librement organisé profite à tous,,de,Le plus,,de,le meilleur,,de,Juste après les attaques de,,de,Cela a même été considéré comme une recette pour l'amélioration du monde,,de,En signe d'espoir et en tant que moteur d'une plus grande prospérité, les négociations sur un nouvel accord de libre-échange ont commencé dans la ville côtière qatarie de Doha,,de,Les douanes devraient continuer à tomber dans le monde entier et les barrières commerciales devraient tomber,,de: Argentinien zum Beispiel erließ kürzlich zum 30-jährigen Jubiläum des Falkland-Krieges eine Einfuhrbeschränkung speziell für Güter aus Großbritannien.

Vor einem Jahrzehnt wäre solches Verhalten allgemein geächtet worden. Damals war sich die Welt nahezu einig, dass ein möglichst freiheitlich organisierter Welthandel allen nutzt. Je mehr davon, desto besser. Gleich nach den Anschlägen vom 11. Septembre 2001 galt dies sogar als Rezept zur Weltverbesserung. Als Zeichen der Hoffnung und als Impuls für mehr Wohlstand begannen in der katarischen Küstenstadt Doha die Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen. Die Zölle sollten weltweit weiter sinken und Handelsbarrieren fallen, so wie es in solchen Handelsrunden immer geschehen war, und diesmal sollten auch ganz neue Arten von Handelsbarrieren auf den Verhandlungstisch.

Es war ein ehrgeiziger Traum: Besonders ärmere Länder sollten die Märkte der Reichen leichter erreichen. Die EU und die USA sollten ihre Agrarsubventionen abbauen, damit Produzenten aus Afrika dort ihre Waren verkaufen könnten. Environnement- und Sozialstandards sollten Einzug in die Verträge halten. Urheberrechte für Medien oder Software sollten besser gewahrt werden. Auch der Schutz von Rechten an Innovationen, etwa neuartiger Arzneien, sollte besser werden, aber ohne armen Menschen den Zugang zu Arzneimitteln zu verwehren. Faire Regeln für alle, lautete das Ziel. Keiner würde mehr benachteiligt, die ganz Armen würden sogar bevorzugt.

Und heute? Au début de l'année, le Premier ministre britannique David Cameron a fait sa première déclaration lors de la réunion mondiale d'élite à Davos,,de,Le cycle de Doha est imparable,,de,L'humanité ne conclura bientôt plus un accord commercial mondial,,de,Trop de sujets,,de,trop de joueurs forts,,de,L'Inde et la Chine sont devenues des puissances économiques majeures et veulent de meilleures affaires qu'avant,,de,En revanche, les anciens pays industrialisés sont aux prises avec la crise financière et la montée du chômage et ne sont guère disposés à faire des concessions,,de,Cela confirme les pays en développement dans leur vieux soupçon,,de,L'Occident n'a jamais vraiment signifié l'accès au marché pour les pays les plus pauvres,,de,La seule question est,,de,L'échec du Cycle de Doha est-il si mauvais,,de,Après tout, le commerce mondial continue de prospérer malgré tout,,de: Die Doha-Runde ist nicht mehr zu retten. So bald wird die Menschheit kein globales Handelsabkommen mehr schließen.

Zu viele Themen, zu viele starke Akteure: Brésil, Indien und China sind wirtschaftliche Großmächte geworden und wollen bessere Deals als früher. Die alten Industrieländer kämpfen dagegen mit Finanzkrise und steigender Arbeitslosigkeit und sind kaum zu Zugeständnissen bereit. Damit bestätigen sie die Entwicklungsländer in ihrem alten Verdacht, der Westen habe es mit dem Marktzugang für ärmere Länder nie ernst gemeint.

Die Frage ist nur: Ist das Scheitern der Doha-Runde so schlimm? Schließlich blüht der Welthandel trotz allem weiter. De plus grandes quantités de marchandises sont expédiées dans le monde entier,,de,a volé dans l'air et a traversé les frontières plus que jamais auparavant,,de,Plus cinq pour cent l'année dernière seulement - et il n'y a pas de prédictions pour un retournement de tendance sérieux,,de,Négociations bloquées et nouveaux différends commerciaux,,de,Peut-être qu'ils vont juste en faire partie à l'avenir,,de,devenir une sorte de combat quotidien de l'eau,,de,et les navires porte-conteneurs continuent encore,,de,Après de nouvelles règles et dans de nouvelles directions,,de,Cela ne correspond plus à l'ancien monde,,de,dans laquelle l'OMC et son organisation prédécesseur ont été conçues,,de, durch die Lüfte geflogen und über Grenzen hinweg gehandelt als je zuvor. Plus fünf Prozent allein im vergangenen Jahr – und es liegen keine Prognosen für eine ernsthafte Trendumkehr vor.

Feststeckende Verhandlungen und neue Handelsauseinandersetzungen? Vielleicht gehören sie künftig einfach dazu, werden zu einer Art täglicher Wasserschlacht, und die Containerschiffe fahren trotzdem weiter. Nach neuen Regeln und in neuen Bahnen. Das passt dann bloß nicht mehr so recht zu der alten Welt, in der die WTO und ihre Vorgängerorganisation erdacht wurden.

De la fin de la Seconde Guerre mondiale au début des années 1970, le commerce mondial était presque entièrement déterminé par une poignée de grandes nations industrielles,,de,parmi eux les Etats-Unis,,de,Allemagne et plus tard le Japon,,de,Du sud, vous avez des épices,,de,coton,,de,Caoutchouc ou minerais,,de,mais le commerce des pneus et des voitures,,de,Les moteurs et les moteurs ont été déterminés du nord,,de,Mais le monde semblait différent,,de,Les tigres de l'Asie de l'Est ont rejoint les grandes nations commerçantes,,de,le monde avait encore changé,,de,Maintenant, la Chine était le deuxième plus grand exportateur du monde,,de,juste après les Etats-Unis,,de,Et du Brésil à l'Afrique du Sud, des partenaires bien connus sont venus avec de nouveaux muscles,,de,Loin avec les restrictions commerciales,,de,c'était l'ancienne approche,,de,Mais ce n'était qu'une cause,,de, unter ihnen die USA, Deutschland und später Japan. Aus dem Süden bezog man zwar Gewürze, Baumwolle, Kautschuk oder Erze, aber der Handel mit Reifen und Autos, Motoren und Maschinen wurde vom Norden bestimmt.

Schon 1990 sah die Welt aber anders aus. Die Tigerstaaten Ostasiens waren zu den großen Handelsnationen hinzugestoßen. Dans 2010 hatte sich die Welt schon wieder gewandelt: Jetzt war China der zweitgrößte Exporteur der Welt, gleich nach den USA. Und von Brasilien bis Südafrika traten altbekannte Partner mit neuen Muskeln auf.

Weg mit den Handelsbeschränkungen, das war der alte Ansatz. Aber der war nur eine Ursache dafür, ce commerce mondial a augmenté de façon spectaculaire,,de,Au moins aussi importants étaient les progrès dans la technologie des transports,,de,par exemple aux installations de chargement dans les ports ou dans le fret aérien,,de,De même, nouvel ordinateur,,de,communication,,de,et techniques de gestion,,de,la planification croissante des ressources et de la production à travers les continents,,de,Fuseaux horaires et espaces culturels autorisés,,de,Le résultat était - au sens figuré - des chaînes de montage,,de,qui a embrassé le monde,,de,Les coûts de transport ont à peine joué un rôle,,de,Les entreprises ont donc réduit la production aux meilleurs membres et ont rapidement fait toutes les étapes de production,,de,où c'était moins cher ou meilleur,,de,"Fabriqué dans le monde", déclare Pascal Lamy, patron de l'OMC,,de,Mais aussi belle que cette histoire est,,de,elle aussi est trop simple,,de. Mindestens genauso wichtig waren die Fortschritte in der Transporttechnik, etwa bei den Verladeanlagen in den Häfen oder in der Luftfracht. Ebenso neue Computer-, Kommunikations- und Managementtechniken, die zunehmend eine Planung von Ressourcen und Produktion quer über Kontinente, Zeitzonen und Kulturräume hinweg erlaubten.

Als Ergebnis entstanden – bildlich gesprochen – Fließbänder, die die Welt umspannten. Transportkosten spielten kaum eine Rolle, also zerlegten Unternehmen die Produktion in feinste Glieder und ließen bald jeden Produktionsschritt dort erledigen, wo es am billigsten oder besten war. »Made in the world« nennt der WTO-Chef Pascal Lamy das.

Doch so schön diese Geschichte ist, auch sie ist zu einfach. Plus tôt cette année, le Fonds monétaire international à Washington a publié une étude sur l'évolution des modèles de commerce dans le monde,,de,Cela fait hésiter quelques vieilles idées,,de,Ce ne sont pas seulement les sociétés internationales,,de,ils décident,,de,ce qui est produit dans quel lieu du monde,,de,Les fournisseurs de ces groupes ont leurs propres têtes,,de,à son tour externaliser les étapes de production à d'autres endroits,,de,Achetez des matières premières à l'étranger à vos frais,,de,Et voilà,,de,le résultat n'est pas un monde plat du tout,,de,libéré de toute géographie,,de,de toute préférence historique ou culturelle,,de,Plutôt le contraire,,de,»L'expansion du commerce mondial s'est accompagnée d'une concentration régionale croissante,,de,écrivez les chercheurs du FMI,,de. Sie lässt einige alte Vorstellungen ins Wanken geraten. Es sind ja nicht bloß die internationalen Konzerne, die entscheiden, was an welchem Fleck der Welt produziert wird. Die Zulieferer dieser Konzerne haben ihren eigenen Kopf, lagern ihrerseits Produktionsschritte an andere Orte aus, kaufen nach eigenem Kalkül im Ausland Rohstoffe ein. Und siehe da, das Ergebnis ist überhaupt keine flache Welt, befreit von jeder Geografie, von jeder historischen oder kulturellen Vorliebe. Eher das Gegenteil: »Die Expansion des Welthandels ging mit einer wachsenden regionalen Konzentration einher«, schreiben die IWF-Forscher.

Le commerce entre les grands blocs régionaux - L'Asie avec ses grands centres économiques Chine et Japon,,de,Les Etats-Unis et leurs voisins du Nord et du Sud n'ont pas connu une croissance aussi impressionnante ces dernières décennies,,de,Sa part de la création de valeur mondiale était,,de,ainsi,,de,exactement douze pour cent,,de,En revanche, le commerce au sein de ces régions a explosé,,de,Il a aussi changé,,de,Premièrement, le Japon et les États du tigre d'Asie ont sous-traité de nombreux emplois en Chine,,de,puis la Chine a reporté son travail au Vietnam ou dans les pays voisins de l'Asie de l'Est,,de,et au cours de cette période, les fournisseurs ont repris des parties croissantes de la chaîne de valeur,,de,Ils ont également produit des choses très compliquées,,de, Europe, die USA und ihre Nachbarstaaten in Nord und Süd – ist in den vergangenen Jahrzehnten gar nicht so eindrucksvoll gewachsen. Sein Anteil an der weltweiten Wertschöpfung betrug 1980 wie auch 2009 recht genau zwölf Prozent.

Förmlich explodiert ist hingegen der Handel innerhalb dieser Regionen. Er hat sich auch gewandelt. Zuerst lagerten Japan und die asiatischen Tigerstaaten viele Arbeiten nach China aus; dann verschob China wiederum Arbeiten nach Vietnam oder in ostasiatische Nachbarländer, und im Lauf dieser Zeit übernahmen die Zulieferer wachsende Teile der Wertschöpfung. Sie produzierten auch hoch komplizierte Dinge, ce qui nécessite une technique plus avancée et une meilleure éducation des employés,,de,Une chose était différente,,de,comme tu l'avais toujours imaginé,,de,Une fois grandi,,de,commerce principalement régional,,de,et les relations de production se sont révélées étonnamment persistantes,,de,même si les chiffres dénotent contre lui - si, par exemple, les taux de change ou les coûts de main-d'œuvre parlent en faveur d'un nouveau changement dans la production,,de,Les liens commerciaux entre les marchés émergents sont stables,,de,en particulier dans le quartier respectif,,de,Ainsi, les grandes lignes de production virtuelles du monde ne couvrent pas toute la planète,,de,mais souvent seulement une certaine partie,,de,La tendance économique est politiquement renforcée,,de.

Eine Sache war dabei anders, als man sie sich immer vorgestellt hatte. Die einmal gewachsenen, vorwiegend regionalen Handels- und Produktionsbeziehungen erwiesen sich als erstaunlich beharrlich, selbst wenn die nackten Zahlen dagegen sprachen – wenn zum Beispiel die Wechselkurse oder die Lohnkosten eigentlich für eine erneute Verlagerung der Produktion sprachen.

Die Handelsverbindungen der Schwellenländer untereinander sind entsprechend stabil, vor allem in der jeweiligen Nachbarschaft. Die großen virtuellen Fließbänder der Welt umspannen also doch nicht den ganzen Planeten, sondern häufig nur einen bestimmten Teil.

Der wirtschaftliche Trend wird politisch verstärkt. Alors que les négociations sur un nouveau cycle de l'OMC sont vaines et que les protectionnistes parlent,,de,Dans le même temps, un autre type d'accord de libre-échange est revenu à la mode,,de,houle,,de,et les pays en développement d'Asie et d'Amérique latine ont été autour,,de,accords de libre-échange régionaux récemment conclus,,de,Et le développement continue,,de,Le président russe Vladimir Poutine a récemment proposé une "Union eurasienne" pour les anciens Etats soviétiques,,de,Au fil des ans, il y a eu une pléthore d'accords commerciaux entre deux pays ou régions - comme entre les États-Unis et le Maroc ou l'UE et la Corée du Sud,,de,Mais ce sont les accords régionaux,,de,qui changent actuellement la structure du commerce mondial massivement,,de, ist zugleich eine andere Sorte von Freihandelsverträgen wieder in Mode gekommen. Schwellen- und Entwicklungsländer in Asien und Lateinamerika haben seit 2004 global 13 regionale Freihandelsabkommen neu abgeschlossen. Und die Entwicklung geht weiter: Der russische Präsident Wladimir Putin schlug kürzlich eine »Eurasische Union« für die früheren Sowjetstaaten vor.

Über die Jahre kam auch eine Fülle von Handelsverträgen zwischen zwei Ländern oder Regionen hinzu – etwa zwischen den USA und Marokko oder der EU und Südkorea. Doch es sind die regionalen Abkommen, die die Struktur des Welthandels zurzeit massiv verändern.

Tout cela va à l'encontre des idéaux de l'Organisation Mondiale du Commerce OMC,,de,»Nous divisons l'économie mondiale ici«,,de,warnt Jagdish Bhagwati,,en,le célèbre expert en commerce de l'Université de Columbia à New York,,de,Le leader d'opinion de l'OMC dit,,de,c'est quelque chose de complètement différent,,de,si le monde signe un contrat ou seulement quelques pays d'accord,,de,Les signataires, bien qu'à partir de maintenant, ont moins de barrières commerciales entre eux,,de,mais tous les autres seront relativement désavantagés à l'avenir,,de,Cela dirigera le commerce de manière arbitraire et finira par coûter à toute l'humanité une certaine prospérité,,de,Il devient pire alors,,de,quand des marchandises rares comme le pétrole ou le cuivre sont simplement échangées pour des raisons politiques - et plus maintenant,,de. »Wir zerteilen hier gerade die Weltwirtschaft«, warnt Jagdish Bhagwati, der berühmte Handelsexperte von der Columbia-Universität in New York.

Der Vordenker der WTO sagt, es sei nun einmal etwas ganz anderes, ob die Welt einen Vertrag schließe oder nur ein paar Länder sich einigten. Die Unterzeichner genössen zwar fortan geringere Handelsbarrieren untereinander, aber alle anderen seien künftig relativ benachteiligt. Das lenke den Handel in willkürliche Bahnen und koste am Ende die ganze Menschheit einigen Wohlstand.

Am schlimmsten wird es dann, wenn knappe Güter wie Öl oder Kupfer bloß noch nach politischen Gesichtspunkten gehandelt werden – und nicht mehr dort, où ils peuvent être utilisés le plus productivement de la logique du marché,,de,Mais aussi Bhagwati,,de,l'économiste avec le coeur de combattant,,de,coïncide avec le développement actuel,,de,"Une vraie solution multilatérale est hors de question en ce moment,,de,Serons-nous capables de la ranimer un jour?,,de,Qui sait cela?,,de,«,,en,Les protagonistes du vieux monde commercial comme Bhagwati sont inquiets pour une autre raison,,de,Ils ont peur,,de,qu'avec l'échec du Cycle de Doha, scellé publiquement, toute l'institution de l'OMC est également mise en cause,,de,Mais si ça va au collier de l'OMC,,de. Doch auch Bhagwati, der Ökonom mit dem Kämpferherz, findet sich mit der gegenwärtigen Entwicklung ab: »Eine echte multilaterale Lösung steht im Augenblick außer Frage. Werden wir sie eines Tages wiederbeleben können? Wer weiß das schon!«

Protagonisten der alten Handelswelt wie Bhagwati machen sich noch aus einem anderen Grund Sorgen. Sie fürchten, dass mit einem öffentlich besiegelten Scheitern der Doha-Runde auch die ganze Institution WTO infrage gestellt wird. Wenn es aber der WTO an den Kragen geht, Son rôle en tant que conseil d'arbitrage international pour les différends commerciaux est également éliminé - ce qui pourrait signifier beaucoup de colère politique au-delà de la politique commerciale,,de,Les médiateurs professionnels tombent de Genève,,de,puis escalader,,de,les différends commerciaux sont plus rapides,,de,C'est aussi pourquoi certains experts trouvent le nouveau bruit entre la Chine et l'Amérique,,de,le différend entre Boeing et Airbus ou le conflit argentino-britannique est exceptionnellement dangereux pour l'avenir du commerce,,de,Certains des plus forts partisans de l'ancien système ne sont pas aux États-Unis ou en Europe,,de,mais dans les pays en développement,,de,qui sont restés particulièrement pauvres,,de,Vous ne faites pas d'illusions là-bas,,de,Tu sais,,de. Fallen die Profi-Schlichter aus Genf aus, dann eskalie- ren die Handelsstreitigkeiten schneller. Auch deswegen finden manche Experten den neuen Krach zwischen China und Amerika, die Auseinandersetzung zwischen Boeing und Airbus oder den argentinisch-britischen Zwist ungewöhnlich gefährlich für die Zukunft des Handels.

Einige der stärksten Befürworter des alten Systems sitzen nicht in den USA oder in Europa, sondern in den Entwicklungsländern, die besonders arm geblieben sind. Illusionen macht man sich dort nicht: Man weiß, que l'OMC et ses cycles commerciaux mondiaux ont longtemps été dominés par les pays riches,,de,Mais il est également connu là,,de,que sans eux, on serait encore plus exposé aux intérêts des anciens et des nouveaux pays industrialisés,,de,De nombreux pays africains en ont fait l'expérience dans leurs récentes négociations avec l'UE,,de,quand il s'agissait d'accords commerciaux bilatéraux,,de,Les soi-disant accords de partenariat européens obligent les Africains à abaisser les tarifs,,de,également avec des produits agricoles,,de,Ce n'est qu'en février que l'ancien président tanzanien Benjamin Mkapa a mis en garde contre,,de,Ces accords ont détruit les marchés locaux,,de,Le Centre Sud de Genève,,de,un institut de conseil pour les pays en développement,,de,jugé la fin,,de. Doch ebenso ist dort bekannt, dass man ohne sie den Interessen der alten und der neuen Industrieländer noch viel stärker ausgesetzt wäre. Viele afrikanische Länder haben das in jüngster Vergangenheit bei ihren Verhandlungen mit der EU erlebt, wenn es um bilaterale Handelsabkommen ging:

Die sogenannten Europäischen Partnerschaftsabkommen zwingen die Afrikaner zu Zollsenkungen, auch bei Agrarprodukten. Erst im Februar warnte der ehemalige tansanische Präsident Benjamin Mkapa davor, diese Abkommen zerstörten lokale Märkte. Das Genfer South Center, ein Beratungsinstitut für Entwicklungsländer, urteilte Ende 2011, que les pactes avec l'Europe apporteraient «plus de pertes que de profits» aux pays africains touchés,,de,Alors les Européens appellent à ces réductions tarifaires,,de,sans renoncer à la subvention massive et déformante de leur agriculture nationale,,de,Les États-Unis ne valent pas mieux que l'Europe,,de,Pendant des années, la soi-disant manifestation Cotton-4,,de,le producteur de coton africain Bénin,,de,Burkina Faso et Tchad,,de,en vain contre les subventions injustes des Américains pour leurs producteurs nationaux,,de,L'ambassadeur tanzanien à l'OMC à Genève,,de,Charles Mutalemwa,,sw,pleure le vieux monde et dit,,de,il voit encore beaucoup de potentiel pour son pays dans les négociations multilatérales,,de,La ligne de fond est à Genève probablement encore un peu plus juste pour les plus pauvres,,de. So fordern die Europäer ja diese Zollsenkungen ein, ohne selber auf die massive und wettbewerbsverzerrende Subventionierung ihrer heimischen Landwirtschaft zu verzichten.

Die USA sind nicht besser als Europa. Seit Jahren protestieren die sogenannten Cotton-4, die afrikanischen Baumwollproduzenten Benin, Mali, Burkina Faso und Tschad, vergeblich gegen die unfairen Subventionen der Amerikaner für deren heimische Produzenten.

Der tansanische WTO-Botschafter in Genf, Charles Mutalemwa, trauert der alten Welt hinterher und sagt, er sehe bei multilateralen Verhandlungen noch viel Potenzial für sein Land. Unterm Strich geht es in Genf wohl immer noch ein wenig fairer zu für die Ärmsten. Mais sur ce point, le nouveau monde du commerce ne diffère guère de l'ancien,,de,Personne n'écoute des gens comme Mutalemwa,,de,Les représentants des pays très pauvres n'ont jamais eu beaucoup à dire,,de,Temps en ligne,,de,Barack Obama,,en,Handelskriege,,da,Ron Kirk,,en,Trade Enforcement Centre,,en,exportateurs américains,,de: Auf Leute wie Mutalemwa hört niemand. Die Vertreter ganz armer Länder hatten noch nie viel mitzureden.

(Zeit online)

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