Eurasian Minerals unterzeichnet mit neuem Partner Gebührenbeteiligungsvertrag für Kupfer-Goldprojekt Alankoy in der Türkei

 

Vancouver, British Columbia, 7. Januar 2014 (TSX Venture: EMX; NYSE MKT: EMXX) – Eurasian Minerals Inc. (das „Unternehmen“ oder „EMX“) gibt bekannt, dass mit dem australischen Privatunternehmen Ferrite Resources Ltd. („Ferrite“) eine Explorations- und Optionsvereinbarung (die „Vereinbarung“) für das Kupfer-Gold-Konzessionsgebiet Alankoy im Nordwesten der Türkei abgeschlossen wurde. Ferrite erhält die Option, über Explorationsaktivitäten, Zahlungen und jährlich im Voraus zu entrichtende Gebühren („AAR“) sämtliche Rechte am Projekt zu erwerben. EMX erhält eine nicht gedeckelte Förderbeteiligung von 3 %, die weder im Voraus käuflich erworben noch anderweitig reduziert werden kann. Die Vereinbarung stellt die jüngste Erweiterung einer Partnerschaft im wachsenden EMX-Beteiligungsportfolio dar. Alle Projekte in der Türkei werden derzeit durch Partnerunternehmen ausgebaut; das Portfolio besteht aus vier Projekten mit Gebührenbeteiligung, drei Projekten, die in Option mit entsprechender Gebührenbeteiligung vergeben wurden, und einem Joint-Venture-Projekt.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Vereinbarung

Vereinbarungsgemäß hat Ferrite die Option auf den Erwerb von EMX-Tochterunternehmen, denen das Projekt Alankoy gehört. EMX erhält eine Förderbeteiligung von 3 % am Projekt. Ferrite verpflichtet sich in diesem Zusammenhang, nach Unterzeichnung der Vereinbarung 35.000 $ zu bezahlen und in den ersten drei Jahren jährlich mindestens 200.000 $ in Explorationsaktivitäten zu investieren. Als Voraussetzung gilt die Erfüllung der nachfolgend beschriebenen Bedingungen. Außerdem ist Ferrite verpflichtet, jährlich im Voraus Gebühren in Form von Goldbarren an EMX zu entrichten (AAR). Dazu sind in den ersten drei Jahren jährlich zum Datum der Vertragserfüllung 75 Feinunzen Gold (oder ein gleichwertiger Barbetrag) und AARs in Form von 100 Feinunzen Gold (oder ein gleichwertiger Barbetrag) in allen Folgejahren bis zum Beginn der kommerziellen Produktion zu entrichten. Weiters muss Ferrite nach Abschluss einer NI 43-101-konformen oder JORC-konformen Machbarkeitsstudie 500 Feinunzen Gold (oder einen gleichwertigen Barbetrag) übergeben.

Voraussetzung für die Transaktion ist, dass der Generaldirektor für Bergbauangelegenheiten im Energie- und Ressourcenministerium der türkischen Republik („MIGEM“) dem türkischen Tochterunternehmen von EMX, das Ferrite übernehmen wird, die Lizenz für das Projekt Alankoy erteilt. Wenn MIGEM die Lizenz nicht bis zum Datum, an dem sich der Vertragsabschluss zum ersten Mal jährt, erteilt, kann entweder EMX oder Ferrite die Vereinbarung beenden.

Überblick über das Projekt

Alankoy liegt auf der türkischen Halbinsel Biga inmitten einer Gruppe von Neuentdeckungen und Projekten im fortgeschrittenen Explorationsstadium. Dazu zählen auch die nahegelegene Porphyr-Kupfer-Gold-Lagerstätte Halilaga und die epithermalen Gold-Silber-Lagerstätten TV Tower und Kirazli. Wie auch in anderen Systemen in diesem Gebiet finden sich im Projekt Alankoy epithermale Alterierungen mit hochgradiger Alunitmineralisierung und die Ausbildung von Deckschichten aus drusenreichem Quarz.

In den späten 1980er Jahren führte die türkische Generaldirektion für Mineralforschung und Exploration (MTA) historische Arbeiten durch, die sich auf die Goldmineralisierung im oberflächennahen Bereich der Gesteinsdeckschicht konzentrierten. Unter anderem wurden zwölf Kernlöcher bis in eine vorgegebene Tiefe von 151 Metern gebohrt. Besonders hervorzuheben ist das von der MTA gebohrte Loch MJTC-10, das im zentralen Bereich des Systems niedergebracht wurde und in der Kupfermineralisierung endete. Der Kupfer- und Goldgehalt nahm zum Boden des Loches MJTC-10 hin immer mehr zu. Am Ende des Lochs fanden sich überlappende Abschnitte von 22 Metern Länge (129 – 151 m) mit durchschnittlich 0,25 % Kupfer und 55,5 Metern Länge (95,5 – 151 m) mit durchschnittlich 0,14 g/t Gold (wahre Mächtigkeit ist nicht bekannt). Unterhalb von 151 Metern fanden keine Bohrungen statt und Bohrloch MJTC-10 wurde in Folge nicht weiter erkundet. Im Rahmen seiner unabhängigen Arbeiten hat das Unternehmen die historischen Ergebnisse der MTA als repräsentativ, zuverlässig und relevant eingestuft.

Im Projekt Alankoy finden sich nachweislich Zonen mit hydrothermaler Alterierung. EMX konnte im Konzessionsgebiet im Rahmen von geologischen Kartierungen, Entnahmen von Gesteins- und Bodenproben, Spektralanalysen und Magnetfeldmessungen am Boden mehrere Explorationsziele identifizieren. Im Zuge der Arbeiten wurde ein sechs Quadratkilometer großer Bereich mit Gesteinsdeckschichten und Quarz-Alunit- bzw. Tonalterierungen sowie einer Reihe verschiedener Mineralisierungstypen abgegrenzt. Anhand der entnommenen Bodenproben wurden Zonen entdeckt, in denen Gold- (> 50 ppb Au), Kupfer- (> 50 ppm Cu) und Silberanomalien (> 0,25 ppm Ag) aufeinandertreffen und außerhalb der Gold-Kupfer-Silbermineralisierung auch anomale Molybdänwerte (> 3-5 ppm Mo) zu finden sind. Daneben konnte EMX im Rahmen seiner Magnetfeldmessungen am Boden unterhalb der kupferreichen Durchschneidung in Loch MJTC-10 auch eine verdeckte Intrusionszone ausmachen, in der mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Porphyr-Kupfer-Goldmineralisierung zu finden sein dürfte.

Anmerkungen zur Probenahme, Analyse und Qualitätskontrolle

EMX führte die Entnahme der Proben für die geochemische Analyse im Einklang mit den branchenüblichen Standards und Richtlinien (CIM) durch. Die Proben wurden im Labor von ALS Chemex in Izmir/Türkei aufbereitet und im Labor von ALS Chemex in Vancouver/Kanada analysiert (die Labors sind nach ISO 9001:2000 und 17025:2005 zertifiziert). Gold wurde mittels Brandprobe und anschließender AAS-Analyse untersucht, Proben mit mehreren Elementen wurden mit Königswasser aufgeschlossen und anhand von MS/AES-Methoden analysiert. Das Unternehmen führt bei allen Probenergebnissen routinemäßige Qualitätskontrollen durch. Dazu zählt auch die systematische Verwendung von zertifiziertem Referenzmaterial, Leerproben und Doppelproben.

Ausblick und Geschäftsmodell mit Gebührenbeteiligung

Den Ausbau eines Projektportfolios in der Türkei verdankt EMX der frühzeitigen Umsetzung seines Projektgenerierungsmodells, mit dem bereits ab 2003 begonnen wurde. Die Projekte wurden mit Hilfe ortskundiger Geologen zu geringen Kosten erworben und im Laufe der Zeit durch von Partnern finanzierte Explorationsprogramme in ihrem Wert gesteigert. Dass die Exploration aller acht Projekte in der Türkei gemeinsam mit Partnern erfolgen kann, ist ein Meilenstein für das Unternehmen. Bemerkenswert ist vor allem, dass sieben dieser Projekte organisch gewachsen sind und EMX seine Einnahmen aus diesen nun über Gebührenbeteiligung bezieht. Das Unternehmen freut sich darauf, gemeinsam mit seinen Partnern dieses diversifizierte Portfolio aus Kupfer-, Gold- und Basismetallprojekten weiter auszubauen.

Über EMX. Eurasian ist ein weltweit operierendes Gold- und Kupferexplorationsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit Hilfe eines auf Partnerschaftsprojekten beruhenden Geschäftsmodells die aussichtsreichsten und noch wenig erschlossenen Mineralgürtel der Welt zu explorieren. Eurasian generiert seine Einkünfte aus dem Erwerb von Basisprojekten, strategischen Akquisitionen und den Ausbau seiner Beteiligungen.

Michael P. Sheehan, CPG, hat als qualifizierter Sachverständiger gemäß der Vorschrift National Instrument 43-101 und als Mitarbeiter des Unternehmens die Fachinformationen in dieser Pressemeldung geprüft, verifiziert und genehmigt.

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David M. Cole Scott Close
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Website: www.EurasianMinerals.com

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Quelle: IRW-Press.com.

 

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