Interview with the total metal-President Martin Kannegiesser to labor dispute: “Make an offer during the peace obligation is simply”

07.04.2012 – Stuttgarter Zeitung: Interview with the total metal-President Martin Kannegiesser to labor dispute: “Make an offer during the peace obligation is simply”

Stuttgart (ots) – Gesamtmetall President Martin Kannegiesser has urged the IG Metall union in the face of an imminent escalation in labor dispute, “not to ruin, what has been built up over years”. “A labor dispute would be a retrograde step”, he said in an interview “Stuttgarter Zeitung” (Saturday edition). “The ratio of collective bargaining with each other, there could be a crack.”

Der in der Krise vorgenommene Schulterschluss sei die größte Stärke der deutschen Wirtschaft. Doch reite die Gewerkschaft momentanauf einer düsteren Stimmungswolke”. “Wenn sie mit Mobilisierung als oberstem Primat überall Unfrieden und Unsicherheit schafft, setzt sie einen wesentlichen Standortvorteil aufs Spiel”, kritisierte Kannegiesser. Dennoch kündigte er zur nächsten Verhandlungsrunde bis Ende April ein Lohnangebot an. “Wenn wir nicht wieder polemisch angegriffen werden und das Ganze hoch gepusht wird, sollte man innerhalb der Friedenspflicht ein Angebot machen”, he said. “Das gehört sich einfach so.

Mit Blick auf die von der Gewerkschaft geforderte unbefristete Übernahme aller Auszubildenden blieb der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes jedoch hart. “Das Thema Übernahme in dieser Form einzubringen ist Teil einer Gewerkschaftskampagne bei den jungen Leuten unter dem Etikett Mitgliederwerbungeine Propaganda, die in der Sache nichts bringt”, monierte er. Die IG Metall hatte die Arbeitgeber beschuldigt, die Mitgliedsunternehmen in dieser Frage aufzuhetzen. “Wer von Aufhetzen redet, verwechselt bewusst die Seiten”, konterte Kannegiesser. Die Betriebe seien bei keinem anderen Thema emotionell so stark engagiert. Es sei dochnachvollziehbar, dass sie sich bei der Übernahme keine Fesseln anlegen lassen wollenzumal von den Tarifparteien, die in der Berufsausbildung kaum eine besonders konstruktive Rolle spielen”.

Hingegen sieht der Gesamtmetall-Präsident die Chance, den Konflikt um die Zeitarbeit zu befrieden. Die Lohnabstände der Zeitarbeiter zu den Stammbeschäftigten seien in einigen Bereichen zu groß geworden.
Sie würden nun in Verhandlungen der IG Metall mit den Zeitarbeitsverbänden geschlossen. Der GrundsatzGleicher Lohn für gleiche Arbeitsei unumstritten zwischen den Tarifparteien, auch wenn Zeitarbeit für die Unternehmen damit teurer werde, sagte Kannegiesser. “Das Kernanliegen ist akzeptiert, nur darf man bei der Höhe nicht überziehen, um das Instrument nicht totzumachen.
(Stuttgarter Zeitung)

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