Seltene Erden und Metalle – Wirtschaft

Potentielle Preissenkung von Lithium Batterie Packs bis 2025

27.07.2012 Institut für Seltene Erden und Metalle – Das Beratungsunternehmen McKinsey & Company hat eine neue Analyse veröffentlicht, die darauf hinweist, dass die Kosten von Lithium Batterie Packs für Elektro-Fahrzeuge von derzeitigen 500-600 USD pro Kilowatt Stunde auf 200 USD pro Kilowatt Stunde innerhalb der nächsten 8 Jahre fallen könnten. Bis 2025, so der Bericht, ist eine weitere Preissenkung auf 160 USD pro Kilowatt Stunde möglich. Die Studie impliziert relativ wettbewerbsfähige Gesamtbetriebskosten, auch total-cost-ownership (TCO) genannt, für Elektro-Fahrzeuge innerhalb der Vereinigten Staaten. Davon ausgehend wird angenommen, dass die Preise bei ca. 3,50 USD pro Gallone liegen.

09.07.2012 -Günstig und gut: China setzt für mehr Marktanteil auf Hightech-Autos

China ist mittlerweile der größte Automarkt der Welt. Die Konkurrenz zwischen den Autoherstellern des Landes und den multinationalen Konzernen auf dem chinesischen Markt ist immer heftiger geworden. Im vergangenen Jahr ist der Marktanteil chinesischer Autos geschrumpft. Die Branche ist besorgt.2009 hat China die USA überholt und ist zum größten globalen Automarkt geworden. 2011 wurden in China mehr als 18,5 Millionen Autos abgesetzt – ein neuer Weltrekord. Multinationale Konzerne legen großen Wert auf den Markt der mittleren und niedrigen Preisebene. So konkurrieren die Chinesen direkt gegen die Joint Ventures. Experten raten nun, sich mehr auf Hightech zu konzentrieren.

14.06.2012 Institut für Seltene Erden und Metalle – China erwägt Seltene Erden Reserve zur Preisstabilisierung

China erregte Anfang dieses Monats die Aufmerksamkeit von Investoren mit der Bekanntmachung, dass es die Einführung einer nationalen Bestandsreserve in Betracht ziehe, um Seltene Erden Preise zu stabilisieren.In einer weiteren Ankündigung bestätigte die Regierung die eventuelle Einführung einer neuen Steuer, um den Verkauf und die Produktion zu kontrollieren. Chinas Inlandsnachfrage nach seltenen Erden fiel im Jahre 2011 stark aufgrund Beijings verstärkter Produktionskontrolle. Dies resultierte darin, dass viele Trennungsanlagen schließen mussten, da die Kunden nicht bereit waren, die Rekordpreise zu zahlen.

06.06.2012 – Honda will Batterien von Elektroautos und Hybridautos recyceln

Die Batterieeinheit und andere Elemente der Hybrid- und Elektroautos bestehen zum Teil aus den sogenannten Seltenen Erden, diese will Honda zum Teil durch Recycling zurückgewinnen. Die sogenannte Seltenen Erden sind begehrt, denn diese werden für viele moderne Geräte benötigt, angefangen von Handys bis hin zu Akkuzellen für Elektroautos. Da die Preise für die seltenen Rohstoffe immer weiter ansteigen, kann sich das Recycling für die Wirtschaft lohnen. So nutzt der Autohersteller Honda seit April das weltweit erste Serienverfahren zur Extraktion von Seltenen Erden aus gebrauchten Produkten. Für dieses Projekt arbeiten Honda und die Japan Metals & Chemicals Co., Ltd. in Tokio zusammen.

04.06.2012 Malaysia, Düsseldorf – Das Institut für Seltene Erden und Metalle besichtigt Lynas neues Werk LAMP für die Trennung Seltener Erden in Malaysia

Auf Einladung der Akademie für Wissenschaften in Malaysia besuchte Herr Alastair Neil, Mitglied des Institut für Seltene Erden ( www.institut-seltene-erden.org )in Deutschland das Lynas Werk in Kuantan und traf dabei auf Herr Christoph Wilhelm vom Karlsruher Institut für Technologie, Prof. Yan ein Spezialist der Seltenen Erden Trennung von der Universität Peking und Jack Lifton von Technology Metals Research USA. Vorab wurde in einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Umweltfreundliche Möglichkeiten in der Seltenen Erden Industrie“ in einer hochkarätigen Besetzung von Spezialisten aus diesem Bereich ein offener Austausch gepflegt. Die Gespräche waren sehr ermutigend und von der Fragestellung war es offensichtlich, dass dies ein hoch emotionales Thema in Malaysia ist.

14.05.2012 – Chinesische Wirtschaft verlangsamt sich im April weiter

Neu veröffentlichte Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die chinesische Wirtschaft sich im April weiter verlangsamt hat, was Erwartungen schürt, dass die Regierung auf eine lockerere Politik umschwenkt, um dazu zu verhelfen, dass das BIP stimuliert wird.Die sich rasch abkühlende Industrieproduktion und Anlageinvestitionen zusammen mit enttäuschenden Handelsdaten sorgen mittlerweile für mehr Bedenken unter den chinesischen Politikern als die Inflation. Dies veranlasst Beijing zu verstärkten Sorgen über Risiken des Kursrückgangs, so Experten. “Das Tempo des Wirtschaftswachstums im April könnte sich auf den niedrigsten Punkt dieses Jahr verlangsamen, hauptsächlich wegen der schwachen Exporte und dem Immobilienmarkt”, meint Liu Yuanchun, der stellvertretende Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaften an der Renmin-Universität in Beijing.

14.05.2012 Montreal, Kanada – Marktpotenzial Kanada: Wachsender Solarenergiemarkt bietet Chancen für deutsche Unternehmen.

Kanadische Aussteller auf der Messe Intersolar Europe 2012 Vom 13. bis 15. Juni 2012 in München. Die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer in Montreal organisiert als offizieller Vertreter der Solar Promotion GmbH den kanadischen Pavillion in Halle B2.260 auf der vom 13. bis 15. Juni in München stattfindenden Intersolar Europe 2012. Die neun ausstellenden kanadischen Unternehmen sind in den Bereichen Photovoltaik (EcoSunPV, Produkt PGC Inc) und Solarthermie (Enerconcept, Solar-Infra Systems Int. Ltd, Thermo Dynamics) sowie beratend im Bereich der Solarenergie (Blake, Cassels & Graydon LLP, CanSIA, Ontario International Marketing Centre, Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer) tätig.

26.05.2012 – Veranstaltungen im Mai – Rohstoffdialog “Unternehmerische Strategien der Rohstoffsicherung”

Viele Rohstoffe sind knapp und teuer geworden, erhebliche Preisschwankungen die Regel. Hohe Kosten und mangelnde Planungssicherheit belasten die Ergebnisrechnung der Unternehmen. Die wichtigste Gegenstrategie besteht in einer Verbesserung der Ressourceneffizienz. Hier gelten die Potenziale in vielen Unternehmen als noch lange nicht ausgeschöpft.

Die chinesische Börsenaufsicht verkündete am Dienstagabend, dass der Handel mit Silberfutures an der Shanghaier Terminbörse erlaubt werden soll. Die Aufsicht gab aber nicht bekannt, wann die Silberfutures eingeführt werden. Die meisten Analysten meinen, dass der Handel im Mai offiziell ins Leben gerufen werden soll.

25.04.2012 – China zeigt sich zunehmend selbstbewusst

Während sich China auf der Hannover Messe als verlässlicher Handelspartner präsentiert, wächst in der deutschen Industrie das Unbehagen über den Giganten aus Fernost. Denn die Volksrepublik setzt ihre Macht immer ungenierter ein. Der Westen muss sich vor allem bei Rohstoffen auf eine noch härtere Gangart einstellen. “Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung”, warnte Sven T. Marlinghaus, Partner bei dem auf globalen Einkauf spezialisierten Beratungshaus BrainNet, im Gespräch mit t-online.de. Derweil reagiert die Industrie mit der Gründung einer Einkaufsallianz.

25.04.2012 – APPLE: PRODUKTION IN CHINA AUCH WEGEN SELTENER ERDEN

US-Politiker wie Präsident Barack Obama fordern IT-Unternehmen wie Apple immer wieder auf, ihre Produkte doch wieder in den USA herstellen zu lassen. Die Produktion in China hat neben niedrigen Löhnen aber einen weiteren Vorteil: Die Verfügbarkeit seltener Erden.

25.04.2012 - China braucht mehr “grüne” Autos

Nicht weniger als 1125 Autos werden bei der zweijährlichen Beijinger Automesse gezeigt, welche am Montag begann. Produzenten aus dem In- und Ausland haben offensichtlich einen Gang höher geschaltet, um die chinesischen Konsumenten zu beeindrucken.

24.04.2012 Hannover – Partnerland China ist Schlüsselmarkt für ContiTech

ContiTech Standort Changshu: Für 2012 plant ContiTech Vibration Control den Bau eines Entwicklungszentrums mit eigenem Labor
China ist das Partnerland der diesjährigen Hannover Messe – ContiTech schreibt dort seit über 30 Jahren Erfolgsgeschichte. Von zehn modernen Produktionsstätten aus beliefert der Technologieführer heute seine lokalen und internationalen Kunden. Dazu zählen führende Unternehmen der Automobilindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, des Bergbaus, der Druckindustrie sowie der Schienenverkehrsbranche. Das Unternehmen, das seine chinesische Zentrale in Shanghai unterhält, produziert mit rund 2.200 Mitarbeitern lokal Komponenten und Systeme wie Schlauchleitungen, Schwingungselemente, Luftfedern, Oberflächenmaterialien, Förderbänder, Antriebsriemen und technische Stoffe. 2011 hat ContiTech in China einen Umsatz von 220 Millionen Euro erwirtschaftet – nahezu die Hälfte des gesamten Asienumsatzes.

24.04.2012 Saarbrücken – Umwelt Forum Saar 2012: “Material und Rohstoffe – Strategien zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen” am 25. April 2012

Am Mittwoch, 25. April 2012, 14:30 Uhr, findet das Umwelt Forum Saar 2012 zum Thema “Material und Rohstoffe: Strategien zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen” statt. Mehr als die Hälfte der in der deutschen Industrie eingesetzten Rohstoffe wird aus dem Ausland importiert. Eine steigende Nachfrage hat in den letzten Jahren daher zu kräftig gestiegenen Rohstoffpreisen geführt.

23.04.2012 – China kann immer noch führend im Bereich Umweltautos werden

Trotz des schleppenden Absatzes von Elektroautos in China könne das Land immer noch weltweit führend in der Fahrzeugindustrie werden, meint McKinsey & Co. Dies sei jedoch nur möglich, wenn man den Fokus von Batterie-betriebenen Fahrzeugen auf Plug-In-Hybrid-Elektroautos verlege.Die Prognose der US-Firma folgte auf ihren Bericht über die Ziele Chinas im Bereich Elektroautos vom Freitag, der auf Interviews mit über 30 Politikern, Führenden in der Industrie und Experten basiert. “Trotz Herausforderungen und anfänglichen Rückschlägen werden Elektroautos weiter in China als eine Lösung für die Probleme der Energie- und Umweltverschmutzung verkauft”, so Axel Krieger, Partner im Büro in Beijing von McKinsey und Direktor des China Auto Hub von McKinsey.

23.04.2012 – Plant Volkswagen weitere Werke in Westchina?

Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters hat Volkswagen kürzlich die Absicht geäußert, neben dem sowieso schon geplanten Werk in Xinjiang noch weitere Werke in Westchina zu bauen.Plant Volkswagen China zusätzliche Produktionsstandorte im Westen des Landes? Hinter der Meldung von Reuters steckt mehr als nur ein Gerücht. Am 22. April hatte Christian Klinger, Vorstandsmitglied von VW und für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenservice zuständig, verlauten lassen, dass VW neben dem bereits geplanten Werk in der Stadt Ürümqi im riesigen nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang möglicherweise noch ein oder sogar mehrere weitere Werke in Westchina plane.

23.04.2012 Nanjing, China – China Sunergy verstärkt Zusammenarbeit mit SUNfarming Group zur Ausweitung des Marktanteils in Deutschland

China Sunergy Co., Ltd., ein auf Solarzellen und -module spezialisierter Hersteller, gab heute bekannt, dass das Unternehmen einen weiteren Liefervertrag über 31 MW Solarmodule mit Renewable Energy, einer Tochtergesellschaft des bekannten europäischen Vertriebshändlers und Projektentwicklers SUNfarming Group abgeschlossen habe.

20.04.2012 Rostock – Nordex verabschiedet sich aus dem Offshore-Markt

Das kapitalintensive Geschäft mit Offshore-Windrädern hat dem deutschen Windanlagenbauer Nordex einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Nun will sich das Unternehmen aus diesem Segment komplett verabschieden.

18.04.2012, Tokio/Offenbach – Honda extrahiert seltene Erden aus gebrauchten Teilen

Weltweit zum ersten Mal als Serienverfahren. Ab Ende April setzt Honda das weltweit erste Serienverfahren zur Extraktion seltener Erden aus gebrauchten Produkten ein. Das haben die Honda Motor Co., Ltd. und die Japan Metals & Chemicals Co., Ltd. in Tokio bekannt gegeben. Ziel von Honda ist es, das Recycling wertvoller Ressourcen weiter auszubauen. Zunächst kommt das Verfahren bei gebrauchten Nickel-Metall-Hydridbatterien zum Einsatz, die aus Honda-Hybridfahrzeugen stammen und vom Handel zurückgenommen wurden. Geplant ist, den Prozess auf andere Gebrauchtteile auszuweiten.

16.04.2012 – China schafft einen Fond ein für Afrika

Ein chinesischer Fond investiert in die Entwicklung Afrikas um den Lebensstandard auf dem Kontinent zu erhöhen.
Der chinesisch-afrikanische Entwicklungsfond ändert seine Investmentstrategie. Er fokussiert sich neu auf die Infrastruktur, die Produktionsindustrie und die Landwirtschaft nachdem er eine Kapitalspritze von 1,5 Milliarden Euro erhalten hat, verkündete Hu Zhirong, der Vizepräsident des Fonds.

12.04.2012 München – Grow or Go – Studie von Oliver Wyman zum globalen Windenergiemarkt

- Windkraftbranche wächst erst ab 2015 wieder dynamisch
- Überkapazitäten und Preisdruck heizen Konsolidierung an
- Größe ist das Erfolgsrezept der Zukunft
- Gewinner handeln jetzt

Für die Hersteller von Windkraftanlagen sind die goldenen Zeiten erst einmal vorbei. Nach dem rasanten Wachstum bis 2009 und nachfolgender Stagnation wird der Weltmarkt auch in den kommenden Jahren nur moderat zulegen. Überkapazitäten und massiver Preisdruck sind die Folge und lösen in einer zunehmend reifer werdenden Branche eine Konsolidierungswelle aus. Für alle Hersteller von Windkraftanlagen heißt es schnell handeln.

11.04.2012 – Wirtschaftsverband für seltene Erden will nachhaltige Entwicklung der Branche

Am Sonntag wurde der chinesische Wirtschaftsverband für seltene Erden offiziell ins Leben gerufen. Mit ihm solle die nachhaltige Entwicklung dieser Branche gefördert werden, so der stellvertretende Minister für Industrie und Informationstechnologie.Der Verband besteht aus 155 Mitgliedern, die die gesamte industrielle Kette (Bergwerke, Schmelzhütten und so weiter) umfassen. Darunter sind auch einige Giganten der chinesischen Industrie, wie zum Beispiel die Aluminum Corporation of China und die China Minmetals Corporation, sagte Vizeminister So Bo. “Damit werden auch die Kommunikation und die Verhandlungen innerhalb des Wirtschaftsverbands leichter.”

11.04.2012 – Presseeinladung: Rohstoff-Kongress der NRW-IHKs am 16. April in Duisburg

Die Versorgung mit Rohstoffen gehört zu den zentralen Herausforderungen der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. Gerade Nordrhein-Westfalen ist wegen seiner hohen Industriedichte und Exportorientierung auf eine verlässliche Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Jedoch erweisen sich steigende Preise und eine häufig sinkende Verfügbarkeit als problematisch für die Unternehmen.

10.04.2012 – Hamburg – Erster Auftrag für Nordex N90/2500 in China

Erfolgreiche Markteinführung der Großturbinen-Serie in Fernost. Der Turbinenhersteller Nordex hat seinen ersten kommerziellen Auftrag für die N90/2500 aus China erhalten. Erst im Herbst 2011 hatte das Unternehmen den Vertrieb seiner Großanlagen-Serie in Fernost gestartet. Seitdem bereitet Nordex die Umstellung seiner chinesischen Werke auf die Produktion der 2,5-MW-Plattform vor.

08.04.2012 – Deponie statt Mine – Müll als lukrative Rohstoffquelle

Recycling wird als Materialquelle immer attraktiver – gerade bei steigenden Ölpreisen. Vielen Aufbereitungsanlagen fehlt bereits der Nachschub: Sie suchen in alten Mülldeponien nach Material.Wenn der Ölpreis steigt, stöhnen die meisten Unternehmen auf. Ganz anders ergeht es dem österreichisch-amerikanischen Unternehmen MBA Polymers. Die Firma stellt Kunststoffe aus recyceltem Elektroschrott wie Mixern, Telefonen oder Fernsehern her. “Steigt der Rohölpreis, werden herkömmlich hergestellte Kunststoffe teurer. Und das Interesse an unseren Produkten wächst”, sagt Theo Bremer, Vertriebsleiter bei MBA Polymers Austria.

07.04.2012 – Stuttgarter Zeitung: Interview mit dem Gesamtmetall-Präsidenten Martin Kannegiesser zum Tarifkonflikt: “Ein Angebot während der Friedenspflicht gehört sich einfach”

Stuttgart (ots) – Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat die IG Metall angesichts einer bevorstehenden Eskalation im Tarifkonflikt ermahnt, “nicht kaputt zu machen, was über Jahre aufgebaut wurde”. “Ein Arbeitskampf wäre ein Rückschritt”, sagte er im Interview der “Stuttgarter Zeitung” (Samstagausgabe). “Im Verhältnis der Tarifparteien zueinander könnte es einen Knacks geben.”

30.03.2012 – Japans Verbrauch von Seltenen Erden soll sinken

Tokio (gtai) – Japan ist bei Seltenen Erden und anderen Metallen stark von der VR China abhängig. Um dies zu ändern, sucht die Wirtschaft nach Möglichkeiten, die Metalle durch weniger kritische Werkstoffe zu ersetzen. Neue Hochleistungsmagnete und Motoren für Elektroautos sind wichtige Betätigungsfelder. Ferner will Japan mehr Metalle recyceln. Die Privatwirtschaft hat verschiedene Projekte aufgelegt. Die Regierung erwägt, ein landesweites Recyclingsystem für kleine Elektro- und Elektronikgeräte aufzubauen.

03.04.2012 – UL erwirbt niedersächsisches Windenergie-Institut DEWI

Northbrook, Illinois – UL (Underwriters Laboratories Inc.), eines der grossen internationalen Zertifizierungsunternehmen, hat mit dem Land Niedersachsen die Übernahme der DEWI GmbH (Wilhelmshaven und Oldenburg), eines im Landesbesitz befindlichen Beratungsunternehmens für Windenergie, vereinbart. Die Übernahme umfasst auch 50,8 Prozent der Geschäftsanteile, die DEWI an der DEWI OCC GmbH in Cuxhaven hält; diese Gesellschaft ist durch das Deutsche Akkreditierungssystem Prüfwesen DAP als Zertifizierungsstelle für On- und Offshore-Windenergieanlagen anerkannt.

18.03.2012 – Deutsche Industrie entdeckt Kanada

Deutschland will mit Kanadas Rohstoffindustrie zusammenarbeiten, um längerfristig Mineralien zu sichern. Auch Kanada selbst sieht darin Vorteile: Partner bei der teuren Erschließung von Rohstoffen sind unabdingbar. Die deutsche Industrie sucht die Zusammenarbeit mit Kanada im Rohstoffsektor. Das Land wird als potenzieller strategischer Partner bei der langfristigen Sicherung des Zugangs zu den als kritisch eingestuften Mineralien und Metallen gesehen.

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