Seltene Erden und Metalle – Politik

20.06.2012 DĂŒsseldorf Institut fĂŒr Seltene Erden und Metalle – Bei dem Joint Programm fĂŒr Seltene Erden zwischen China und den Philippinen kommt es zu Verzögerungen

Die Philippinische Regierung bestĂ€tigte, dass das geplante Seltene Erden Erforschungsprogramm in Kooperation mit China wahrscheinlich nicht mehr im Jahr 2012 eingeleitet werden wird.In einem Interview mit den örtlichen Medien sagte der Direktor des Mines and Geosciences Bureau (MGB). „Es gab keinen Fortschritt bzgl. der Kommunikation mit der CGS (China Geological Survey). Es sieht so aus als wĂŒrden wir in diesem Jahr nicht in der Lage sein fortzufahren.“

14.06.2012 Institut fĂŒr Seltene Erden und Metalle – China erwĂ€gt Seltene Erden Reserve zur Preisstabilisierung

China erregte Anfang dieses Monats die Aufmerksamkeit von Investoren mit der Bekanntmachung, dass es die EinfĂŒhrung einer nationalen Bestandsreserve in Betracht ziehe, um Seltene Erden Preise zu stabilisieren.In einer weiteren AnkĂŒndigung bestĂ€tigte die Regierung die eventuelle EinfĂŒhrung einer neuen Steuer, um den Verkauf und die Produktion zu kontrollieren. Chinas Inlandsnachfrage nach seltenen Erden fiel im Jahre 2011 stark aufgrund Beijings verstĂ€rkter Produktionskontrolle. Dies resultierte darin, dass viele Trennungsanlagen schließen mussten, da die Kunden nicht bereit waren, die Rekordpreise zu zahlen.

04.06.2012 – Nachhaltige Entwicklung Chinas „vor großen Herausforderungen“

Chinas nachhaltige Entwicklung steht vor grĂ¶ĂŸeren Herausforderungen, die von einem fragilen natĂŒrlichen Umwelt bis hin zu knappen Ressourcen reichen, sagten hochrangige chinesische Beamte im Vorfeld der in Rio de Janeiro stattfindenden Konferenz der Vereinten Nationen fĂŒr nachhaltige Entwicklung.

21.05.2012 – US-Importzölle auf chinesische Solaranlagen „unangemessen“

China lehnte am Freitag eine US-Antidumpling-Entscheidung gegen chinesische Solarstrom-Anlagen als „unfair“ und „unangemessen“ ab. Chinesische Hersteller sagten, höhere Einfuhrzölle könnten die Förderung sauberer Energien verlangsamen. Shen Danyang, der Sprecher des Handelsministeriums verurteilte die Maßnahmen der USA als Handelsprotektionismus. „Durch die absichtlich provozierten Reibungen beim Handel im sauberen Energiesektor geben die Vereinigten Staaten der Welt ein negatives Signal in Sachen Protektionismus“, sagte Shen in einer ErklĂ€rung.

18.05.2012 – China gewĂ€hrt zusĂ€tliche Exporte Seltener Erden

Das Handelsministerium hat diese Woche angekĂŒndigt, die Exportquoten fĂŒr Seltene Erden zu erhöhen. China beherrscht fast die gesamte Weltproduktion Seltener Erden, welche vor allem zur Herstellung von ElektrogerĂ€ten benötigt werden.
Wie das chinesische Handelsministerium am Donnerstag ankĂŒndigte, sollen die Exportquoten fĂŒr Seltene Erden um 10.680 Tonnen erhöht werden.
Von der erweiterten Exportmenge entfallen laut einer ErklÀrung auf der Internetseite des Ministeriums 9490 Tonnen auf sogenannte leichte Seltene Erden und 1190 Tonnen auf mittlere und schwere Seltene Erden.

15.05.2012 – Die deutsche Öffentlichkeit setzt sich intensiv mit China auseinander – Exklusiv

Frank Hartmann, Chef der Presseabteilung der Deutschen Botschaft in Beijing, sprach mit China.org.cn ĂŒber den jĂŒngsten Chinabesuch der Bundeskanzlerin sowie ĂŒber die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Medien und Kultur.China.org.cn: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel war vorletzte Woche zu einem dreitĂ€gigen Besuch in China. Dabei war die deutsch-chinesische Zusammenarbeit gegen die Eurokrise auch ein wichtiges Thema. Der chinesische MinisterprĂ€sident Wen Jiabao hat inzwischen erklĂ€rt, dass China ein stĂ€rkeres Engagement bei den Rettungsinstrumenten EFSF und ESM in ErwĂ€gung ziehe. Wie sieht die deutsche Seite die chinesische Haltung und die bisherigen Maßnahmen Chinas bei der Überwindung der Schuldenkrise?

15.05.2012 – Der Werkstoff Stahl steht vor neuen Herausforderungen

In Deutschland werden jĂ€hrlich rund 44 Millionen Tonnen Stahl produziert. Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl zufolge bietet die deutsche Stahlindustrie 90.000 StaatsbĂŒrgern einen Arbeitsplatz. Die deutsche Autoindustrie und der Maschinenbau benötigten 2010 rund 15 Millionen Tonnen Stahl und nach Informationen des Branchenverbands kam der Stahl wegen des hohen QualitĂ€tsstandards vorwiegend aus Deutschland. Die Branche gilt damit als wichtiger Motor der deutschen Wirtschaft. Doch in Zeiten der Energiewende sehen sich die Hersteller des Werkstoffs mit neuen Problemen konfrontiert. Steigende Strompreise und die gĂŒnstige auslĂ€ndische Konkurrenz machen es dem deutschen Industriezweig immer schwerer dem globalen Wettbewerb standzuhalten.

14.05.2012 BrĂŒssel – Erstes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit einer afrikanischen Region wird RealitĂ€t

Das Handels- und Entwicklungsabkommen, das die EU mit den vier Staaten des östlichen und sĂŒdlichen Afrika Mauritius, Madagaskar, Seychellen und Simbabwe abgeschlossen hat, wird heute wirksam.

14.05.2012 – ANERKENNUNG VON HANDELSPARTNERN – Schneller, besser, gĂŒnstiger

„Das heutige Abkommen ist ein wichtiger Schritt fĂŒr die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA“, sagte der EU-Kommissar fĂŒr Steuern und Zollunion, Algirdas Ć emeta, am Freitag vergangener Woche. Der litauische Politiker meint das jĂŒngst beschlossene Abkommen zwischen der EuropĂ€ischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese haben sich formal geeinigt, ihre „sicheren HĂ€ndler“ gegenseitig anzuerkennen. Zurzeit gelten in der EU rund fĂŒnftausend Betriebe als sichere HĂ€ndler, wobei es formal richtig „zugelassene Wirtschaftsbeteiligte“ heißt. Diese Unternehmen werden in Zukunt von schnelleren Kontrollen und Zollabfertigungen profitieren. Außerdem können sie auf geringere Kosten und vereinfachte AblĂ€ufe hoffen.

14.05.2012 – Vermittlungsausschuss zur Photovoltaik – Bundesrat stoppt KĂŒrzung der Solarförderung

Der Bundesrat hat das Gesetz zur KĂŒrzung der Solarförderung gestoppt. Nun soll das umstrittene Gesetz im Vermittlungsausschuss grundlegend ĂŒberarbeitet werden. Die Solarwirtschaft hofft auf Schadensbegrenzung.Der Bundesrat hat die von der Bundesregierung geplanten KĂŒrzungen der Solarförderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) am Freitag (11. Mai) gestoppt. Im Vermittlungsausschuss streben die Vertreter der LĂ€nderkammer mit dem Bundestag nun eine „grundlegende Überarbeitung“ des umstrittenen Gesetzes an.

14.05.2012 Berlin – Mit LED die Stromkosten senken. Ratgeber der dena unterstĂŒtzt Verbraucher beim Lampenkauf.

In jedem dritten Haushalt kommen mittlerweile LED (Light Emitting Diodes) zum Einsatz. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena)*. Die Initiative EnergieEffizienz der dena empfiehlt Verbrauchern den Einsatz dieser hocheffizienten Lampen: GegenĂŒber einer herkömmlichen GlĂŒhlampe spart eine vergleichbare LED mehr als 80 Prozent Strom ein. Ein Vier-Personenhaushalt, der seine Beleuchtung komplett auf LED umstellt, könnte seine Stromkosten pro Jahr um 90 Euro** senken. Mit einem Ratgeber unterstĂŒtzt die Initiative EnergieEffizienz unter www.stromeffizienz.de Verbraucher bei der richtigen Lampenwahl.

14.05.2012 Bonn – Polenz (CDU): Afghanistan-Abzug 2014

Ruprecht Polenz (CDU) hat sich vor dem NATO-Gipfel in Chicago im PHOENIX-Interview zu einem Afghanistan-Abzug geĂ€ußert. „Die Afghanen haben gesagt, ein Abzug gehe im Laufe des Jahres 2013. Deshalb ist das Ziel Obamas, nĂ€mlich 2014, realistisch. Es hat keinen Sinn dauernd in Jahreszahlen und Daten zu spekulieren, weil wir nicht wollen, dass Afghanistan in die Situation zurĂŒckfĂ€llt, die Teil der Ursache war, weshalb man hingegangen ist“, so der Vorsitzende des AuswĂ€rtigen Ausschusses des Bundestages.

02.05.2012 Kabul – Obama und Karsai unterzeichnen strategisches Abkommen

Bei einem ĂŒberraschenden Besuch in Afghanistan hat US-PrĂ€sident Barack Obama ein strategisches Abkommen zur kĂŒnftigen Zusammenarbeit beider LĂ€nder besiegelt.Im PrĂ€sidentenpalast von Kabul unterzeichneten Obama und sein Amtskollege Hamid Karsai am Dienstag den Vertrag, der die Rolle der Vereinigten Staaten in dem Land nach dem Abzug der US-Truppen 2014 regelt. Die Kosten des Krieges seien fĂŒr beide LĂ€nder hoch gewesen, sagte Obama. Doch die Vereinbarung solle nun den Weg fĂŒr eine friedliche Zukunft ebnen.

02.05.2012 – GrĂŒndungs-Sitzung des BEK

„Berliner Eurasische Klub“ soll Kontakte zu Zentralasien stĂ€rken
Politikern und Experten aus Deutschland und der EU soll der Berliner Eurasische Klub (BEK) eine exklusive Dialogplattform mit Staaten des Eurasischen Wirtschaftsraumes, der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft und zentralasiatischen Staaten bieten. Die Diskutanten der ersten Sitzung des BEK waren sich einig: Man dĂŒrfe nicht neben der EU agieren.

30.04.2012 – Regulierung der Seltenen Erden unter Beschuss

China hat in den 1980er- und 1990er-Jahren große Mengen seiner Vorkommen an Seltener Erde sehr gĂŒnstig an andere LĂ€nder verkauft. Die derzeitige Forderung, solche SchnĂ€ppchen langfristig weiterhin anzubieten, wĂ€re laut einem chinesischen Experten ziemlich irrational.

26.04.2012 – Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim 3. Rohstoffkongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Werte und Wertschöpfung – Deutschlands und Europas Rohstoffversorgung sichern“

26.04.2012 Berlin – Pfeiffer/Mißfelder: Sichere, preisgĂŒnstige und nachhaltige Rohstoffversorgung fĂŒr einen zukunftsfĂ€higen Wirtschaftsstandort

Heute hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen des 3. Rohstoffkongresses die ĂŒberragende Bedeutung einer sicheren Rohstoffversorgung fĂŒr die deutsche Wirtschaft diskutiert. Hierzu erklĂ€ren der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer und der außenpolitische Sprecher, Philipp Mißfelder:

25.04.2012 Hamburg – take-e-way und VERE e.V. unterstĂŒtzen Alt-Handysammlung des Bayerischen Umweltministeriums

„Handy clever entsorgen“ an zirka 7.000 Sammelstandorten in Bayern
Alt-Handysammlung in Bayern mit dem StMUG und Eficom
Die take-e-way GmbH und der VERE e.V. unterstĂŒtzen die Handysammlung „Handy clever entsorgen“, die unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums fĂŒr Umwelt und Gesundheit (StMUG) gemeinsam mit der Projektgesellschaft Eficom an zirka 7.000 Sammelstandorten in Behörden, Schulen, LandratsĂ€mtern, Kommunen, VerbĂ€nden, Kirchen und Unternehmen des Freistaats Bayern durchgefĂŒhrt wird.

24.04.2012 – Afghanistan und USA schließen Partnerschaftsvereinbarung ab

Afghanistan und die USA haben am Sonntag eine Vereinbarung ĂŒber die strategische Partnerschaft abgeschlosssen. Der Sprecher des afghanischen PrĂ€sidenten Eimal Faizi Ă€ußerte, die US-amerikanischen Truppen wĂŒrden nach dem Truppenabzug der NATO im Jahr 2014 teilweise noch zehn Jahre lang in Afghanistan bleiben.

24.04.2012 – China kommt Boom bei Seltener Erde teuer zu stehen

Eine grĂŒne Zukunft, die durch die Nutzung von Seltener Erde entsteht, scheint fĂŒr Zhang Yang’e noch in sehr weiter Ferne zu liegen. Der Brunnen in ihrem Dorf ist wegen der Folgen des lokalen Bergbaus unbrauchbar geworden. Aus dem Brunnen in Zhangs Hinterhof weht ein unangenehmer Geruch. Über dem brĂ€unlich-gelben Wasser sitzen zahlreiche Spinnen. „Das Wasser hatte einst einen sĂŒĂŸen Geschmack und alle unsere Nachbarn liebten es. Aber jetzt ist es ungenießbar geworden“, klagte die 73-jĂ€hrige BĂ€uerin aus dem Landkreis Dingnan in der ostchinesischen Provinz Jiangxi. „Sogar mein GemĂŒse verwelkte, als ich es mit dem Brunnenwasser bewĂ€ssert habe“, sagte sie und weist auf die Reihen von grĂŒnen Zwiebeln, Schnittlauch und Erbsen, die sie in ihrem Hinterhof gepflanzt hat. Zhang muss nun ihr GemĂŒse mit Leitungswasser gießen. Zwar hat die lokale Regierung im MĂ€rz vergangenen Jahres fĂŒr sie und sieben andere Familien WasserhĂ€hne installiert, doch muss sie nun jeden Monat 20 Yuan (2,4 Euro) fĂŒr sauberes Wasser zahlen.

23.04.2012 – China begrĂŒĂŸt verstĂ€rkte Investitionen der deutschen Unternehmen in China

Der chinesische MinisterprÀsident Wen Jiabao ist am Sonntag in Hannover mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen. Dabei erörterten beide Seiten die bilateralen Beziehungen sowie Fragen von gemeinsamem Interesse.
Wen Jiabao Ă€ußerte, China begrĂŒĂŸe verstĂ€rkte Investitionen der deutschen Unternehmen in China, besonders in die mittleren und westlichen Regionen des Staates. Beide LĂ€nder sollten den Austausch im Bereich der Wissenschaft und Technik sowie der Bildung intensivieren.

23.04.2012 OsnabrĂŒck – Neue OZ: Kommentar zu deutsch-chinesische Wirtschaftspartnerschaft

Das Land hat keine Wahl. Angela Merkel und Wen Jiabao beschwören einmĂŒtig die deutsch-chinesische Wirtschaftspartnerschaft. Das tun Politiker der beiden LĂ€nder eigentlich immer, wenn sie einander besuchen – meist mit großen Wirtschaftsdelegationen im Schlepptau. Business as usual also? Nicht ganz.

20.04.2012 Berlin – Rösler gibt Startschuss fĂŒr den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2012“

Der Bundesminister fĂŒr Wirtschaft und Technologie hat heute den Startschuss fĂŒr den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2012“ gegeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Öffentlichkeit fĂŒr einen noch effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Material zu sensibilisieren. Gesucht werden innovative AnsĂ€tze fĂŒr besonders ressourcenschonende Produkte, Prozesse, Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Zur Bewerbung aufgefordert sind wissenschaftlichen Institute und vor allem Unternehmen mit bis zu 1000 BeschĂ€ftigten.

17.04.2012 – Eskalation des Handelsstreits mit den USA erwartet

Der Handelsstreit mit den USA dĂŒrfte nach Auffassung chinesischer Beamten weiter eskalieren, da die USA nun mit einer Agentur aktiv nach „unfairen Handelspraktiken“ suchen.China und die Vereinigten Staaten werden mehr Spannungen im Handel von hochwertigen Industrieprodukten erleben, da Washington seine einheimischen Industrien beschĂŒtzt, sagten chinesische Beamte am Sonntag.

17.04.2012 – Neue AnsĂ€tze zur Beilegung des alten Streits um Seltene Erden

China bereitet sich auf einen Rechtsstreit vor, den die Vereinigten Staaten, die EU und Japan wegen Chinas Exportkontrollen fĂŒr Seltenerdmineralien angestrengt haben. Das Triumvirat aus IndustriemĂ€chten brachte den Fall am 13. MĂ€rz vor die Welthandelsorganisation (WTO). Das chinesische Ministerium fĂŒr Industrie und Informationstechnologie ließ verlauten, das Land sei bereit, gegen die Anschuldigungen Stellung zu beziehen. Mei Xinyu, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie fĂŒr Internationale Handels- und Wirtschaftskooperation, teilte am 16. MĂ€rz Chinas Börsenblatt Securities Times seine Sicht der Dinge mit. Es folgen redigierte AuszĂŒge:

13.04.2012, (Transparency) – Transparenzstandards im Rohstoffsektor – Bundesregierung blockiert EU-PlĂ€ne fĂŒr mehr Transparenz im Rohstoffsektor

Die Organisationen Transparency International Deutschland, ONE, Global Witness, MISEREOR sowie „Brot fĂŒr die Welt“ und das Global Policy Forum Europe erwarten von der Bundesregierung, den Widerstand gegen verbindliche Transparenzstandards im Rohstoffsektor aufzugeben. Um die negativen Auswirkungen der Ausbeutung mineralischer und fossiler Rohstoffe zu mindern, sollen Unternehmen Zahlungen an Regierungen rohstoffreicher LĂ€nder fĂŒr jede Mine und jedes andere Projekt offenlegen. Dieser Vorschlag der EU-Kommission wird von einer anfĂ€nglichen Positionierung des EuropĂ€ischen Parlaments nun unterstĂŒtzt. Deutschland ist daher mit seiner ablehnenden Haltung auf europĂ€ischer Ebene einen Schritt weiter in die Isolation geraten.

13.04.2012 – China leidet unter starker Umweltverschmutzung durch Abbau Seltener Erden

China zahlt einen hohen Preis fĂŒr den Abbau Seltener Erden. Es heißt, dass Gold eines Jahres werde zum Preis von Kohl verkauft. Die Provinz Jiangxi in China, die reich an Seltenen Erden Erzen ist, hat im vergangenen Jahr 32,9 Milliarden Yuan (4 Milliarden Euro) mit dessen Förderung verdient. Allerdings muss die Provinz einem Artikel in einer Wirtschaftszeitung zufolge 38 Milliarden Yuan (4,6 Milliarden Euro) fĂŒr die Folgen der Umweltverschmutzung in der Provinzstadt Ganzhou ausgeben.

10.04.2012 Kiew, Ukraine – Ukraine verabschiedet EU-Integrationsplan

Das Ministerkabinett der Ukraine hat den Sofortmassnahmen-Plan
2012 zur Eingliederung des Landes in die EuropÀische Union verabschiedet. Das Dokument befasst sich mit internen Reformen (wie der Modernisierung des Erdgastransportsystems, institutionellen Reformen in der Ukraine und der Ausrichtung der Fussball-EM 2012) sowie mit Fragen zur Vertiefung der Bindungen zwischen der Ukraine und der EU: Visa-Liberalisierung, Zusammenarbeit mit Polizei- und Justizbehörden der EU, Erweiterung der handelspolitischen Zusammenarbeit usw.

09.04.2012 – China verstĂ€rkt Kontrolle ĂŒber Hightech-Metalle

China beherrscht fast die gesamte Weltproduktion sogenannter Seltener Erden, die unerlĂ€sslich sind fĂŒr viele Hightech-Produkte – und verĂ€rgert andere LĂ€nder mit seiner Preispolitik. Jetzt hat Peking einen Industrieverband fĂŒr den Sektor gegrĂŒndet, um ihn noch stĂ€rker zu kontrollieren.

06.04.2012 – Die tĂ€gliche Wasserschlacht
USA gegen China, Europa gegen USA: Die Welt verstrickt sich in Handelskriege. Bedrohen sie unseren Wohlstand?

Barack Obama lĂ€sst gerade in Washington eine neue Behörde einrichten. Trade Enforcement Center wird sie heißen, BĂŒro zur Durchsetzung des Handels, und amerikanische Firmen bei GeschĂ€ften in aller Welt unterstĂŒtzen. Wenn GeschĂ€ftspartner gegen amerikanische Interessen verstoßen, sollen die Beamten Alarm schlagen, und der PrĂ€sident organisiert schnell die Gegenwehr. Gerade jetzt seien die US-Exporteure allerlei »unfairen Praktiken« ausgesetzt, sagt Obama.

29.03.2012 – Rösler: Die ersten Schritte zur Umsetzung der Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei sind getan!

Der Bundesminister fĂŒr Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der StaatsprĂ€sident der Mongolei, Tsakhia Elbegdorj, sind heute in Berlin zu bilateralen GesprĂ€chen zusammen gekommen. Beide unterstrichen die vertrauensvollen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei. Im Fokus der GesprĂ€che stand die Umsetzung des Regierungsabkommens ĂŒber die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich, das im Oktober 2011 in Ulan Bator unterzeichnet wurde.

27.03.2012 – Regierungs­ver­hand­lungen mit der Mongolei erfolg­reich ab­ge­schlossen

Die Mongolei und Deutschland werden ihre ent­wick­lungs­po­litische Zu­sam­men­ar­beit auf die Schwer­punkte nachhaltiges Roh­stoff­manage­ment, Bio­diversitÀt und Energie­effizienz kon­zen­trieren. Das ist das Ergebnis der deutsch-mongolischen Re­gie­rungs­ver­hand­lungen, die am 26. und 27. MÀrz 2012 in Bonn stattfanden.

21.03.2012 − Röttgen-Diskussion verstĂ€rkt Unsicherheit bei Energiewende und SolarkĂŒrzung

Zu den Fragen um Zeitpunkt, Höhe und Wirkung der geplanten KĂŒrzung der Solarförderung tritt mit der Personalie Norbert Röttgen ein weiterer Unsicherheitsfaktor in die aktuelle Diskussion um die Ausgestaltung der Energiewende. Ein Umweltminister, der in einer kritischen Phase der Energiewende aufgrund des anstehenden Wahlkampfs in Nordrhein-Westfalen nicht mit voller Kraft fĂŒr sein Amt zur VerfĂŒgung steht, könnte sich als zusĂ€tzliche Belastung fĂŒr die ohnehin schleppende Weichenstellung beim Umbau des Energiesystems erweisen.

17.03.2012  – Kupfer und Co. – Bayern sucht SchĂ€tze im MĂŒll

Weil Rohstoffe wie Kupfer immer wertvoller werden, schickt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil Geologen aus. Experten dagegen fordern eine höhere Recyclingquote. Sie stecken in Handys, Computern, Batterien oder Leuchtstoffröhren genauso wie in Windkraftanlagen und Elektroautos. Seltene Erden heißt der Rohstoff, der fĂŒr die Industrie mittlerweile unverzichtbar ist. Das betrifft insbesondere Bayern, wo die Industrie von der Versorgung mit solchen sogenannten geogenen Rohstoffen abhĂ€ngig ist.

16.03.2012 – „Deutsche mĂŒssen Globalisierungsweltmeister werden“

Ein Handelskrieg um wichtige Rohstoffe bedroht Technologie und ArbeitsplĂ€tze in Deutschland. Ist die weitere Globalisierung ein Ausweg? Wie so oft in den vergangenen Jahren blickt die deutsche Wirtschaft auch diesmal wieder voller Optimismus in das neue Jahr. Ungeachtet der weiter schwelenden Schuldenkrise in Europa erwartet das Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ein Wachstum von 1,3 Prozent und im Jahr 2013 sogar um 2,2 Prozent.

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